In unserer Reihe „Frauenpower in der katholischen Kirche“ geht es um die Kraft der Frauen in der Bibel und der Kirchengeschichte. Es gab wenig Vorbilder für Frauen und wenn waren diese meistens tugendhaft, wohltätig und ansonsten passiv. Selbst heute hören wir im Sonntagsevangelium meistens Geschichten von Männern, in denen Frauen nur als Randfiguren vorkommen. Wir zeigen vier Frauen aus über 3000 Jahren Kirchengeschichte mit ihrem beispielhaften und mutigen Leben. Sie sind uns Inspiration bis heute.

Mit der Reihe „Frauenpower in der katholischen Kirche“ soll Kindern die Perspektive und das Vorbild starker Frauen in der Kirche näher gebracht werden. Die Heftchen sind ab Grundschulalter für Kinder geeignet zum Vorlesen oder selbst Lesen. Zusätzlich gibt es die Heftchen auch als Video kostenlos auf YouTube. Beide Materialien können so ergänzend im Religionsunterricht, Kindergottesdienst oder auch bei der Erstkommunionsvorbereitung eingesetzt werden.

Die Reihe

Wir starten unsere Reihe mit Sara. Bis zum Sommer folgen weitere Hefte zu Junia, Hildegard von Bingen und Edith Stein.

Sara

Sara ist die Frau von Abraham. Oft steht Abraham im Mittelpunkt des Interesses, wenn man sich mit dem Alten Testament beschäftigt. Ihn kennen fast alle, als Urvater der drei großen Religionen. Sara steht eher im Hintergrund, man erinnert sich oft nur an ihre Schwächen. Sie kann keine Kinder bekommen, sie steht Gottes Versprechungen skeptisch gegenüber, sie ist eifersüchtig auf ihre Sklavin. Die Bedeutung hinter diesen Geschichten stellt das Heftchen über Sara dar und illustriert dies kindgerecht mit Bildern. Denn die lachende, hochbetagte Mutter Isaaks, begründet mit der Geburt ihres Sohnes die Geschichte Gottes mit dem Volk Israel. Sie und Abraham gehören zusammen und ohne dieses Zusammenwirken hätte es ihre Geschichte vielleicht nicht gegeben.

Sara, die lachende, hochbetagte Mutter Isaaks, begründet mit der Geburt ihres Sohnes die Geschichte Gottes mit dem Volk Israels. Ihre Geschichte steht geschrieben in der Bibel im Alten Testament im Buch Genesis.

Als Heft

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Das Video ist eine Ergänzung zum gedruckten Heft und kann kostenlos verwendet werden.

Wem die Videos zu lang sind, kann auch auszugsweise Kapitel zeigen. Die Kapitel finden Sie auf YouTube in der Videobeschreibung unter dem jeweiligen Video. Zum Video auf YouTube

Junia

Die Apostolin Junia war eine große Missionarin in Rom und hatte wahrscheinlich eine leitende Funktion in der urchristlichen Gemeinde inne. Doch viele haben noch nie von ihr gehört. Denn jahrhundertelang wurde verschwiegen oder einfach nicht geglaubt, dass Frauen zum Beginn des Christentums eine wichtige Rolle spielten. Ihre Geschichten wurden nicht weitergegeben oder nur unter männlichen Namen und sind deshalb fast unbekannt. Junias Geschichte gibt Kindern gleichzeitig einen Eindruck vom frühen Christentum. 

Junia, Vorreiterin und anerkannte Apostelin im Urchristentum. Ihre Geschichte steht geschrieben in der Bibel im Neuen Testament im Brief des Paulus an die Römer.

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Hildegard von Bingen

Für die damalige Zeit war Hildegard von Bingen eine Ausnahmeerscheinung, denn sie nahm sich viel Zeit für Dinge, die für Frauen damals eigentlich nicht in Frage kamen. Ihr Leben im Kloster verhalf ihr zur Freiheit sich mit Natur, Religion und Medizin wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Visionen und ihr starker Glaube an Gott brachten Sie dazu, ihr Wissen in mehreren Büchern aufzuschreiben. Auch heute noch gehört sie zu den bekanntesten Heiligen. Kinder lernen dadurch auch die Lebensumstände im Mittelalter kennen.

Hildegard von Bingen, die Kirchenlehrerin gründet im 12. Jahrhundert das erste Frauenkloster und geht als bedeutende Wissenschaftlerin und Mystikerin in die Geschichte ein.

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Edith Stein

Die Heilige Edith Stein wird als Jüdin geboren und konvertiert zum katholischen Glauben. Sie lehrt an einem katholischen Mädchengymnasium und bildet Lehrerinnen aus. Die emanzipierte Frau wird Ordensschwester und eine bekannte Autorin bis sie von den Nazis verfolgt und in Auschwitz ermordet wird. Auch Edith Stein geht, wie die anderen Frauen unserer Reihe, ihren ganz eigenen Weg. Sie wechselt dabei sogar die Religionsgemeinschaft. Aber eigentlich ist das ungewöhnliche an ihrer Geschichte, ihre Unabhängigkeit von der Gesellschaft. Sie lässt sich nicht beirren, nicht im Glauben und nicht in ihrer beruflichen Laufbahn. So ist sie für viele zum Vorbild geworden. Ihr Leben kann auch ein Anlass sein, mit Kindern über das Dritte Reich und die Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens zu reden.

Edith Stein, die erste Jüdin, die heiliggesprochen wurde, hielt bis in den Tod an ihrem Glauben fest und war überzeugt, dass Gott Männer und Frauen gleichermaßen berufen hat, ihm auf vielfältige Weise zu dienen.

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