Mediennutzung von Jugendlichen

Veröffentlichung der JIM-Studie 2021

WhatsApp bleibt weiterhin der wichtigste Dienst zur Kommunikation . 92 Prozent der Jugendlichen nutzen ihn mindestens mehrmals pro Woche. Instagram folgt mit 58 Prozent auf dem zweiten Platz, verliert aber im Vergleich zum Vorjahr an Relevanz. TikTok (46 %) hat bei den Jugendlichen weiter an Bedeutung gewonnen und verdrängt Snapchat (42 %) vom dritten Platz.

Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede*r fünfte Jugendliche das Radio und das Internet.

Die völlig neuen Rahmenbedingungen durch den zeitweisen Wegfall von Schule in gewohnter Weise, der Verzicht auf das Treffen mit Freund*innen und auf viele Freizeitaktivitäten sowie eine insgesamt veränderte gesellschaftliche Grundstimmung sind bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen. Wenn auch alle Altersgruppen und Lebensbereiche durch die äußere Regelungen massiv beeinträchtigt sind, so sind doch Jugendliche und Kinder besonders betroffen, da bestimmte Lebens- und Entwicklungsphasen eben nur eine kurze Zeitspanne im Leben von Heranwachsenden einnehmen und damit nicht irgendwann nachgeholt werden können.

Dies sind einige Ergebnisse der JIM-Studie 2021 (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt. Weitere Ergebnisse und alle Ausgaben der JIM-Studie von 1998 bis 2021 sind als PDF abrufbar.

< zurück      | 27. Dezember 2021