Mediennutzung von Jugendlichen

Veröffentlichung der JIMplus-Studie 2026

Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So beschreiben viele Jugendliche das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed. 72 Prozent geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten und 55 Prozent berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehlt. Die häufigste Nebenwirkung des Dauerscrollens: eine spürbare Verringerung der Konzentrationsfähigkeit (40 %).

Während etwa Musikhören überwiegend mit positiven Gefühlen verbunden ist und auch häufig als Strategie zum Umgang mit Belastungen genutzt wird, erleben Jugendliche Social Media als ständiges Wechselspiel zwischen positiven Erlebnissen und belastenden Erfahrungen.

Dies sind Auszüge aus den Ergebnissen der JIM-Studie 2026 (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Alle Ausgaben der JIM-Studie von 1998 bis 2026 sind als PDF auf www.mpfs.de abrufbar.

< zurück     Gabriella Parditka | 21. Juli 2026