Neue Arbeitshilfe "Katholische Büchereiarbeit – Selbstverständnis und Engagement"

Das von der Publizistischen Kommission in Zusammenarbeit mit den Büchereiverbänden Borromäusverein e. V. und Sankt Michaelsbund erarbeitete Impulspapier ordnet die katholische Büchereiarbeit in das weite Feld des kirchlichen Medienengagements ein.

Die Büchereiverbände, die diözesanen Fachstellen und die über 3.100 Katholischen Öffentlichen Büchereien geben auf christlicher Wertebasis Orientierung im Buch- und Medienmarkt und bringen über Medienausleihe und Literaturveranstaltungen Fragen des Glaubens und des Lebens ins Gespräch. Durch die Leseförderung werden Kinder und Erwachsene an die Welt der Literatur herangeführt. Damit leisten Büchereien einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und sind zugleich Orte der Begegnung.

Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst  (Rottenburg-Stuttgart), betont in seinem Vorwort: „Seit jeher engagiert sich die Kirche im Bereich der Bildung. Das Streben nach Wissen und der Wunsch nach einer breiten Volksbildung prägten nicht nur die Gesellschaft, sondern auch das kirchliche Leben. Sowohl der Borromäusverein als auch der Sankt Michaelsbund wurden mit dem Ziel gegründet, gute Bücher und Schriften zur Lektüre innerhalb der Bevölkerung zu verbreiten.

Der Profilierung dienen, das Selbstverständnis schärfen

Die neue Arbeitshilfe soll der Profilierung der Katholischen Büchereiarbeit dienen und ihr Selbstverständnis schärfen. Katholische Öffentliche Büchereien sind von großer Bedeutung für den kirchlichen Bildungsauftrag und tragen zur Verkündigung der frohen Botschaft bei.

Digitalisierung, Medienwandel und geplante Pfarreireformen gehören zu den aktuellen Herausforderungen, die von den 35.000 vorwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschultert werden. Die Publizistische Kommission schätzt die Arbeit der Katholischen Öffentlichen Büchereien und würdigt ihr traditionsreiches Engagement.

Die neuen Arbeitshilfen "Katholische Büchereiarbeit – Selbstverständnis und Engagement" sind ab sofort als gedruckte Broschüre bei der Arbeitsstelle Büchereiarbeit bestellbar.

Kontakt: 

E-mail: buechereiarbeit(at)bo.drs.de oder Tel.: 0711 9791-2017

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Corona-Aktualisierungen – Stufenplan

Ab dem 07.06.2021, gilt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 03.06.2021.

Bei einer Inzidenz von über 100 Neuinfektionen:
· Büchereien dürfen für Besucherinnen und Besucher mit Einzelterminen nach vorheriger Terminvergabe öffnen. Die Vorlage eines negativen Test-, eines Impf- oder Genesenenausweises ist für den Besuch der Bücherei nicht erforderlich.
· Pro angefangene 40 Quadratmeter Nutzungsfläche ist bezogen auf die gesamte Nutzerfläche ein erwachsener Nutzer oder eine Nutzerin zulässig. Die Begleitung von minderjährigen Kindern aus der eigenen Familie ist möglich.
· Bei den Einzelterminen sind fest begrenzte Zeiträume pro Besuch vorzugeben. Die Terminbuchung kann auch telefonisch erfolgen; Termine sollten aber nicht vor Ort vergeben werden, um Warteschlangen zu vermeiden.
· Im Rahmen dieser Vorgaben können Besuchergruppen nach den in § 10 der Corona-Verordnung festgelegten Regeln für Kontaktbeschränkungen sowie mehrere Besuchergruppen oder Einzelpersonen gleichzeitig zugelassen werden, wenn dies nach der Größe der Einrichtung verantwortbar ist.
· Die Kontaktdaten der Besucher und Besucherinnen müssen für eine mögliche Kontaktnachverfolgung erhoben werden (§ 7 der Corona-Verordnung).
· Abhol- und Rückgabeangebote werden – auch wenn Termine in der Bücherei zulässig sind – weiter möglich sein, auch als paralleles Angebot. Durch Regelungen in den Hygienekonzepten ist dabei sicherzustellen, dass Warteschlangen und Begegnungsverkehr weitestgehend ausgeschlossen sind.
· Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Form einer medizinischen Maske oder eines Atemschutzes nach den Standards einer FFP2 Maske (oder vergleichbar).
· Die übrigen Maßnahmen zum Hygienekonzept (Desinfektion, Abstand, Lüften etc.) bleiben bestehen.

Bei einem stabilen Inzidenzwert von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt die obige Regelung nicht mehr. Stattdessen dürfen Büchereien ohne Voranmeldung der Besucher und Besucherinnen nach §§ 21 Absatz 1 Satz 1 Nr. 7, Absatz 8, 17 Absatz 1 der Corona-Verordnung mit folgenden Maßgaben öffnen:
· Zulässige Nutzerzahl: 1 erwachsene Person (mit minderjährigen Kindern der eigenen Familie) pro angefangene 20 Quadratmeter der für den Publikumsverkehr vorgesehenen Fläche
· Hygienekonzept nach § 6 der Corona-Verordnung
· Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln nach § 4 der Corona-Verordnung (insb. Regelung der Besucherströme und Warteschlangen)
· Datenverarbeitung nach § 7 der Corona-Verordnung.
· Zutrittsverbot nach § 21 Absatz 8 der Corona-Verordnung für Personen, die Ansteckungssymptome aufweisen, einer Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unterliegen oder entgegen § 3 der Corona-Verordnung keine medizinische Maske oder Atemschutz tragen
· Zutrittsverbot nach § 21 Absatz 8 der Corona-Verordnung für Personen, die kein tagesaktuelles negatives Testergebnis, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Diese Maßgaben und insbesondere das Erfordernis eines negativen Test-, Impfoder Genesenennachweises gelten auch dann, wenn sich die Bücherei weiterhin für das Modell des „click and meet“ entscheidet. Als geimpfte und genesene Personen gelten nur asymptomatische Personen. Tagesaktuell bedeutet maximal 24 Stunden vor Beginn des Besuchs der Bücherei.

Für die bloße Abholung vorbestellter Bücher und Medien ohne weiteren Aufenthalt in der Einrichtung können Büchereien Ausnahmen von der Kontaktnachverfolgung und der Vorlage eines negativen Test-, Impf- und Genesenennachweises zulassen.

Unterschreitet in Stadt- oder Landkreisen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die 7- Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 50 gilt:
· Öffnung unabhängig von einer festgelegten Quadratmeterzahl ohne Voranmeldung.
· Begrenzung der Personenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und aus dem Arbeitsschutz, Regelung der Besucherströme und Warteschlangen, um die Einhaltung der Abstände von mindestens 1,5 Metern zu gewährleisten
· Hygienekonzept nach § 6 der Corona-Verordnung
· Beachtung der sonstigen allgemeinen Hygieneregeln nach § 4 der CoronaVerordnung
· Kontaktnachverfolgung nach § 7 der Corona-Verordnung.
Die Vorlage eines negativen Test-, Impf- oder Genesenenausweises ist nicht mehr erforderlich.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis drei Tage in Folge über 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner, gilt die vorherige Öffnungsstufe mit den dortigen Vorgaben. Die Öffnungsstufen werden vom zuständigen Gesundheitsamt bekanntgemacht, sobald dies aufgrund der vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten 7-Tages-Inzidenz jeweils erkennbar wurde. In diesen Fällen treten die Rechtswirkungen jeweils am übernächsten Tag nach der ortsüblichen Bekanntgabe ein. Lag ein Stadt- und Landkreis bereits vor Inkrafttreten der Änderungen bereits 5 Tage lang unter der Inzidenz von 100, wird dies ebenfalls vom zuständigen Gesundheitsamt bekanntgegeben.

Weiterhin gilt:
Zurückgebrachte Medien müssen weiterhin einige Tage ruhen, bevor sie in die Regale zurück sortiert werden können.
Das BVS-Programm erfasst automatisch die Besucher, die Ausleihen tätigen, so dass eine extra Registrierung der Daten nicht erfolgen muss. Besucher, die nur Rückgaben tätigen, müssen extra erfasst werden, weil die Medien erst ein paar Tage später zurück gebucht werden können.

Mehr und die Verordnung im Wortlaut finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung:
FAQ Corona-Verordnung: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)